Prozessabbildende Theorie? – fließende Kultur!

Der Wandel hin zu prozessorientierten Betrachtungsweisen lässt sich auch in anderen Lebensbereichen beobachten.

Der Übergang zur EEWCO-Ansatz ist also nicht nur als eine Änderung der ökonomischen Analysetechnik zu sehen, sondern auch als Teil einer gesellschaftlichen Grundströmung.

Ein Beispiel dafür habe ich im Bereich der Ernährungstheorien gefunden. Weil ich mir die damit verbundene Haltung auch mit und um den eewco-Ansatz zur Erklärung und zur Gestaltung des Wirtschaftsgeschehens wünsche, möchte ich einen Gedankengang von Bernd Bieder zitieren („Natürlich leben und genießen“, Berlin 2003). Im Band II, S. 26., heißt es sinngemäß zum Thema Behauptungshaltung versus Befragungshaltung:

„Der Weg, um den Genuss zu verwirklichen, ist die Befragung.“ Und weiter: „Wir können nicht dahergehen und behaupten, dieses oder jenes Produkt soll uns jetzt Genuss verschaffen und uns befriedigen. Und wir können andersherum auch nicht ein Produkt von vorneherein als schlecht werten. Ich kann nur mit einer innerlichen Befragungshaltung dem gegenübertreten, also mit der Frage: Wird es mir gut riechen und wird es mir gut schmecken?“
 
 

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